Erfahrung als Schlüssel: Warum ältere Manager Unternehmen bereichern
Die Süddeutsche Zeitung hat sich kürzlich in einem Artikel mit einem Thema beschäftigt, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Rolle älterer Menschen im Berufsleben. Dabei geht es nicht nur um den demographischen Wandel, sondern auch um die Frage, welchen Beitrag erfahrene Führungskräfte in einer sich ständig verändernden Wirtschaft leisten können.
Unser CEO Björn Knothe wurde in diesem Zusammenhang interviewt und betonte: Erfahrung kann insbesondere auf Führungsebene entscheidend sein.
Erfahrung als Stabilitätsanker
Besonders in anspruchsvollen Situationen zeigt sich der Wert langjähriger Erfahrung. „Ältere Manager bringen viel Lebens- und Berufserfahrung mit. Das hilft, wenn ein Unternehmen in einer schwierigen Lage ist. Sie bringen Ruhe und Expertise rein.“, betont Björn Knothe.
In Transformationsprozessen, bei Restrukturierungen oder in Krisenzeiten kann diese Gelassenheit den entscheidenden Unterschied machen. Während jüngere Führungskräfte Dynamik, Innovationskraft und frische Ideen mitbringen, sind es die erfahreneren Persönlichkeiten, die Orientierung geben, Risiken frühzeitig erkennen und mit Weitsicht handeln.
Das Idealprofil neu denken
Viele Unternehmen suchen nach wie vor nach einem bestimmten Idealprofil: erfahrene, aber noch vergleichsweise junge Führungskräfte zwischen 40 und 45 Jahren. Knothe weist im Interview darauf hin:
„Firmen suchen üblicherweise den 40- bis 45-jährigen Manager mit viel Erfahrung. Manchmal sind ältere Manager für Positionen aber besser geeignet.“
Dieses Denkmuster greift jedoch zu kurz. Denn nicht jede Situation verlangt nach derselben Art von Führung. In einer dynamischen Wachstumsphase kann eine jüngere Führungskraft mit Gestaltungswillen und Innovationsfreude genau die richtige Wahl sein. Steht ein Unternehmen hingegen vor schwierigen Restrukturierungen, ist häufig die Erfahrung eines älteren Managers unverzichtbar.
Die zentrale Erkenntnis lautet: Es gibt nicht den einen idealen Lebenslauf, sondern immer nur die passende Persönlichkeit für eine konkrete Situation.
Arbeit im Alter als gesellschaftliche Frage
Wie der Artikel in der Süddeutschen Zeitung zeigt, möchten viele Menschen auch über das klassische Rentenalter hinaus beruflich aktiv bleiben. Vorbehalte gibt es zwar nach wie vor, doch gerade Beispiele aus dem Top-Management verdeutlichen: Engagement, Kompetenz und Führungsstärke sind keine Frage des Alters, sondern der Passung zwischen Aufgabe und Persönlichkeit.
Fazit
Die Aussagen von Björn Knothe machen deutlich: Alter darf bei der Besetzung von Führungspositionen weder als Vorteil noch als Nachteil gesehen werden – entscheidend ist immer der Kontext. Mal sind Energie und Innovationskraft gefragt, mal Gelassenheit und jahrzehntelange Erfahrung.
Genau diese Überzeugung prägt die Arbeit von division one. Unser Ziel ist es, für jede Situation die passende Führungspersönlichkeit zu finden – unabhängig vom Alter. Denn nachhaltiger Erfolg entsteht immer dann, wenn Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit perfekt zum Bedarf eines Unternehmens passen.
Hier zum Artikel „Ich will arbeiten, solange der Kopf funktioniert“ von Silvia Liebrich, erschienen in der Süddeutschen Zeitung am 11. Juli 2025.
